Offener Brief der Tierwelt

Wir Tiere haben – wie der Mensch – eine Wahrnehmung, eine „sinnliche Vorstellung“ von Lust und Schmerz, fühlen was gut tut – und was nicht.

(Foto: Welt.de)

„Das Streben, Leid zu vermeiden, das eigene Leben zu entfalten, entspringt allen Lebewesen; es ist ihr Ziel, unabhängig von (menschlichen) Interessen. Der wesentliche Unterschied zwischen Mensch und Tier kann im „vernünftigen Seelenteil“ liegen, der mehr sein sollte als instinkt-, trieb- oder gefühlsgeleitet“.

Der Mensch sollte ein vernunftbegabtes Lebewesen sein, das mit der Tierwelt nicht nur die „physiologischen Mechanismen“ teilt, sondern mit seinem sinnlichen und geistigen Vermögen „..in der Mitte zwischen Gott und den Tieren steht, sich nach beiden Seiten neigt und seine besten Kräfte betätigt“. Das ist es, was den Mensch vom Tier unterscheiden kann. Und diese „Bewusstheit“ beim Menschen ermöglicht ein vernünftiges Zusammenleben mit den Tieren.

Fazit: Verstehen – und weitersagen…

(Quelle: Aristoteles, De Anima; akademie-rs.de-naturwissenschaft)

Author: Über die Klugheit der Tiere

Nach langen Wanderungen auf den Jakobswegen (siehe www.jakobsweg-der-freude.info) bin ich jetzt „Anwalt“ kluger Tiere – und am besten fühle ich mich als Teil der Natur...

One thought on “Offener Brief der Tierwelt”

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s

Create your website with WordPress.com
Get started
%d bloggers like this: