Credo – in Memoriam Jacq

Plato (400 v. Chr.) und seine „Ideenlehre Theaetet”, Symposion und Phaedo; er kommt zu dem Schluss, dass der Unterschied zwischen Mensch und Tier so etwas wie eine „Seele“ sei, doch der Mensch allein habe die „erkennende Seele“:

„Arg wäre es, wenn Wahrnehmungen nebeneinander lägen wie in einem hölzernen Pferd und nicht alle irgendwo – du magst es Seele nennen oder wie sonst auch immer – zusammenliefen…“

Dabei hätte er nicht auf das hölzerne, sondern auf ein lebendiges Wesen aus Fleisch und Blut schauen sollen. Blinde Philosophen seiner Zeit – sie suchten an der falschen Stelle; bei den Tieren hätten sie alles gefunden, was eine Seele ausmacht: Sozialverhalten, Fürsorge von Vater und Mutter, Liebe und – Treue.

Jacq – mein Hund; er hatte eine Seele, schaute mir in die Augen, er war da – das genügte. Bevor er zu mir kam – in einer schlimmen Zeit – keine Träne; nach 15 Jahren gemeinsamen Reisens lag er in meinen Armen und starb.

Heute habe ich verstanden, wieso ich weinte bei seinem Tod…

Author: Über die Klugheit der Tiere

Nach langen Wanderungen auf den Jakobswegen (siehe www.jakobsweg-der-freude.info) bin ich jetzt „Anwalt“ kluger Tiere – und am besten fühle ich mich als Teil der Natur...

One thought on “Credo – in Memoriam Jacq”

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s

Create your website with WordPress.com
Get started
%d bloggers like this: