Nestbau – eine „Wertarbeit“…

Betrachtet die unterschiedlichen Gebäue ihrer artlichen Nester, und weil ihnen ihre Arbeit niemand nachmachen kann, so müßt ihr ja bekennen, daß sie beides verständiger und künstlicher sind, als ihr Menschen selbst.

Das Wichtigste zuerst: den Ort, wo das Nest gebaut werden soll, wählen wegen der Sicherheit beim Brüten meist die Weibchen aus; der Nestbau ist dann gemeinsame Sache. Sie sammeln dünne Zweige und steht das Gerüst, kommt mit Gras und Moos, Blättern und Papier eine weiche Lage darauf. Es heißt aber auch, manche Weibchen suchen sich den Partner aus, der das beste Nest gebaut hat.

Viele Vögel bauen ihre Nester auf dem Boden, so wie der Uhu und die Wanderfalken; es gibt sogar Nester unter der Erde – z.B. Uferschwalbe und Bienenfresser. Möwen sind überhaupt nicht wählerisch; deren Nester findet man überall wo Platz ist – auf Sanddünen, Mauern und Gebäuden. Sogar schwimmende Nester gibt es, beim Blässhuhn – wie am Bodensee – und dem Haubentaucher. Nur einer baut kein Nest: der Kuckuck; der wirft angeblich in einem fremden Nest die gelegten Eier raus, dann ist Platz für die eigenen.

Fazit

Der Nestbau war bereits fester Bestandteil der Vogelwelt, als die Menschen noch nicht sesshaft waren…

Author: Über die Klugheit der Tiere

Nach langen Wanderungen auf den Jakobswegen (siehe www.jakobsweg-der-freude.info) bin ich jetzt „Anwalt“ kluger Tiere – und am besten fühle ich mich als Teil der Natur...

One thought on “Nestbau – eine „Wertarbeit“…”

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s

Create your website with WordPress.com
Get started
%d bloggers like this: